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Gedanken zu dieser Zeit...

Gedanken zu dieser Zeit...

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Aufrichtung

Viele Geschichten von Menschen, die meinen Weg in den letzten Jahren berührt haben, sowie mein eigener Weg, haben mir gezeigt, es geht darum, dass wir uns aufrichten sollen, uns zeigen sollen in all unserer wunderbaren Größe und Stärke.

Alle, wir alle, sind mit bestimmten Gaben in dieses Leben gekommen und ich glaube, wenn wir unsere Gaben erkennen und leben, dann sind wir glücklich und bringen Licht in diese Welt. Licht und Schatten - ja, aber das Licht ist stärker als der Schatten.


"Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir der Sache nicht gewachsen sind.

Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich mächtig sind.

Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.

Wir fragen uns: Wer bin ich denn eigentlich, dass ich leuchtend,

hinreissend, begnadet und phantastisch sein darf?

Wer bist Du denn, dass Du das nicht sein darfst?

Du bist ein Kind Gottes.

Wenn Du Dich klein machst, dient das nicht der Welt.

Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn Du Dich einkringelst,

damit andere um Dich herum sich nicht verunsichert fühlen.

Du wurdest geboren, um die Ehre Gottes zu verwirklichen,die in uns ist.

Sie ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in jedem Menschen.

Und wenn wir unser Licht erstrahlen lassen,

geben wir unbewußt den anderen Menschen die Erlaubnis, das selbe zun tun.

Wenn wir uns von unserer Angst befreit haben,

wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien."          Nelson Mandela


Lebensfreude

Februar im Jahr 2007, mich zieht es nach Wiesbaden zu einem Kongress zum Thema Krebs-Erkrankungen. Krebs, Leiden, Tod, Auflösung - diese Themen begleiten mich, gefühlt, schon mein ganzes Leben. Es interessieren mich die fachlichen Inhalte, aber ganz besonders der Mensch Dr. Carl Simonton. Durch Ebo Rau, einem Allgemein-Mediziner, der Bauchspeicheldrüsen-Krebs überlebt hat und dadurch sein Leben gewandelt hat, bin ich auf die Arbeit von Dr. Carl Simonton aufmerksam geworden und nun wollte ich ihn "life" erleben. Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen:

Als Carl Simonton den Saal betrat, war da auf einmal eine ganz andere Energie im Raum. Da stand ein Mensch, der seit Jahrzehnten mit Krebserkrankten arbeitet und dieser Mensch war voller Wärme, Liebe, Zuversicht und Humor. Ja, von diesem Menschen wollte ich lernen. Und er lehrte mich u.a., dass eine Grundlage unseres Lebens und unserer Gesundheit die Lebensfreude ist.

Aus der Freude heraus sind wir eher bereit uns Dinge anzuschauen, die uns zur Wandlung auffordern. Was macht uns Freude? Absolut individuell - ein Stern, dem wir folgen sollten. Und wenn wir den Weg der Freude gehen, dann......

"Lass Dich fallen.

Lerne Schlangen zu beobachten.

Pflanze unmögliche Gärten.

Lade jemand Gefährlichem zum Tee ein.

Mache kleine Zeichen, die "ja" sagen und verteile sie überall in Deinem Haus.

Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.

Freue Dich auf Träume.

Weine bei Kinofilmen,

schaukle, so hoch Du kannst mit Deiner Schaukel bei Mondlicht.

Pflege verschiedene Stimmungen,

verweigere, "verantwortlich zu sein",

tue es aus Liebe.

Glaube an Zauberei, lache eine Menge.

Bade im Mondschein.

Träume wilde, phantasievolle Träume.

Zeichne auf die Wände.

Lies jeden Tag.

Stell Dir vor, Du wärst verzaubert.

Kichere mit Kindern. Höre alten Leuten zu.

Spiele mit allem.

Unterhalte das Kind in Dir, Du bist unschuldig.

Baue eine Burg aus Decken, werde nass, umarme Bäume,

schreibe Liebesbriefe."                 Joseph Beuys zugeschrieben